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Wissenswertes
Im
Kreise der Göttinnen
Die Drachenhöhle
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Litha
Lammas
Mabon
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Ihre Entstehung
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„Mich trifft der Schlag“, dachte ich und hätte fast gebremst. Auf
dem Rückweg zur Fähre in Dover tuckerte ich auf der Autobahn so vor
mich hin, genoss die Aussicht und blickte in Gedanken auf die schönen
Tage in Glastonbury zurück.
Ich traute meinen Augen nicht, als ich Richtung Beifahrersitz schaute.
Dort saß ein Drache. Grün war er mit ein wenig Gelbfärbung am Bauch.
Groß war er, der Platz neben mir eigentlich zu klein für ihn.
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Er grinste mich an, ein bisschen stolz wirkte er auf mich. „Was willst
du denn hier und vor allem, wo kommst du her?“, fragte ich irritiert. „Nimm mich mit, du brauchst mich“. „Ich
brauch dich nicht. Was soll das denn? Mach, dass du aus dem Auto
verschwindest und geh dahin zurück, wo du hergekommen bist“, fauchte
ich ihn an, „das letzte, was ich jetzt brauche ist ein grüner
Drache“. In den letzten Tagen hatte ich schon genug mit Drachen zu tun
gehabt. Das passte mir an dem Tag ganz und gar nicht.„Nimm mich mit, du brauchst mich“, wiederholte er. An der nächsten
Möglichkeit hielt ich an, öffnete die Beifahrertür und forderte ihn
auf, auszusteigen. „Du brauchst mich“, wiederholte er. Die Art der
Worte ließ mich tief in mir unsicher werden. Er sprach das so ruhig,
unaufdringlich und sanft aus – so selbstverständlich.
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Er hatte es
drei Mal gesagt: „Du brauchst mich“, waren die magischen Worte. Ich
begann mich zu beruhigen und mit ihm zu verhandeln. „Wir haben doch
gar keinen Platz für dich, wo willst du denn bleiben. Mal abgesehen
davon bist du bestimmt nicht wirklich so klein, wie du jetzt wirkst“,
gab ich zu Bedenken. Er lächelte. Er wusste, er hatte gewonnen.
„Hinten in eurem Garten, in der Erdecke, ist mein Platz, dort werde
ich wohnen. Du brauchst dich um nichts zu sorgen“. Damit war es
beschlossen, er kam mit. Ich hatte verloren, jedenfalls glaubte ich das
damals noch. „Bei uns wohnt ab sofort ein grüner Drache, na
prima.“, war mein Gedanke und ich schwieg die nächsten Stunden.
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Im Trubel des Ankommens „vergaß“ ich ihn. Er verschwand tatsächlich
Richtung Erdecke und verhielt sich ruhig.
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Ein paar Tage später wurde an mich die Bitte herangetragen, eine
Frauenschwitzhütte zu leiten. Da wir zu diesem Zeitpunkt keine eigene Hütte
hatten, versprach ich, mich um einen geeigneten Platz zu kümmern.
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In den nächsten Tagen arbeitete ich im Garten und setzte mich zur Pause
auf die Terrasse des Seminarhauses. Mein Blick schweifte über den Platz
und da sah ich seinen Kopf durch das Schilf schauen. Breit grinste er,
hatte er es sich doch dort gemütlich gemacht. „Na, angekommen?“,
fragte er. Small Talk mit einem Drachen
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Verlegen grinste ich ihn an und beschloss, Frieden zu schließen – ich
hatte ja doch keine andere Wahl! J
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„Endlich können wir mit
der Arbeit beginnen, da du meine Anwesenheit jetzt anerkennst, denn wisse: Ich würde niemals gegen deinen
Willen handeln.“, sprach er weiter und schaute mich dabei ernst an und
ein bisschen wirkte es, als würde er innerlich liebevoll lächeln.
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Und nach einer kleinen Pause sprach er weiter:
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„Du brauchst keinen Schwitzhüttenplatz
zu suchen. Hier in der Erdecke sollt ihr eine Drachenhöhle bauen. Eine
Drachenform soll sie haben, denn sie ist der Bauch der Ur-Drachin. Ich
bin der sichtbare Hüter und doch wird die Kraft der Drachen aller
Elemente hier vereint wirken. Heilhütten werden wir hier unterstützen.
Die Feuerdrachen schenken euch ihren Feuer-Atem und erhitzen die Steine,
die Wasserdrachen geben ihr Blut, die Luftdrachen schenken immer
frischen Wind für einen klaren Kopf und die Erddrachen bilden die Höhle
und den Boden, der euch trägt.
Stark wird sie sein, die Kraft. Deshalb achtet sie, damit sie euch nicht
verletzt. Hingabe, Achtsamkeit und Miteinander sei die Intention, wenn
ihr die Drachenhöhle betretet.
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Wir freuen uns, dass wir wieder mit Menschen
zusammen arbeiten. Eine lange Zeit waren die Drachen von der Erde
versteckt, jetzt kommen wir wieder zurück. Für die gemeinsame
Entwicklung treten wir wieder ein in den Kreis und stellen unsere Kräfte
zur Verfügung. Wir wissen, dass die Anpassung langsam gehen muss, da
eure und unsere Energien sehr unterschiedlich schwingen. Wir werden
darauf achten und doch wissen wir, dass es nur eine Frage der
Bereitschaft und des Handelns ist, um ein gutes Ergebnis zu erreichen.
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Lasst eure Energien tanzen in der Drachenhöhle,
schwingt sie hinauf in das Universum und hinunter zum Erdkern. Verbindet
euch mit der Schöpfung und wir werden euch unterstützen.“
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In den nächsten Wochen erhielten wir genaue
Anweisungen für den technischen Aufbau sowie Hinweise auf Eigenheiten
und besondere Wünsche der Drachen. Nachdem wir den benötigten Platz hergerichtet
hatten, luden wir einige gute Freunde ein und unter der
Führung der Drachen entstand
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