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Diese Fest hat viele Namen - Lughnasad, Lammas,
Schnitterfest, Erntefest. Es ist das Fest des Gottes Lugh, dem Kornkönig.
Mit dem ersten Schnitt des Korns stirbt der Kornkönig und kehrt wieder
zurück in das Reich der Finsternis, wo er wartet, bis er im nächsten
Frühjahr wieder kommt.
Die alten Germanen gedachten an diesem Tag der Ermordung des Lichtgottes
Balder. Die Nacht siegt über den Tag, die Finsternis über das Licht.
In den nächsten Wochen merken wir immer mehr, wie die Helligkeit
abnimmt. Das Korn und die Früchte sind reif, aber noch sind sie nicht
"im Trocknen", noch kann alles durch ein einziges negatives
Ereignis verloren gehen.
Aus Kornähren wird eine Kornmuhme gebunden, ein Abbild des gehenden
Kornkönigs, damit wir uns in der dunklen Zeit an ihn und die
Wiedergeburt des Lichts erinnern.
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Die gesammelten Kräuter werden geweiht, auf dass sie
in den nächsten Monaten ihre Wirkung behalten, uns Schutz und Unterstützung
bringen.
Es beginnt die Zeit der harten Arbeit. Wer jetzt eine gute und geführte
Hand hat, erntet ausreichend, damit die Familie über den Winter kommt.
Nun heißt es für alle anzupacken und gemeinsam die Ernte
hereinzubringen. Hierzu bat und bittet man heute noch in einem rituellen
Fest um Unterstützung.
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Auch wir sind gut beraten, nun die laufenden
Projekte, die reif geworden sind, "unter Dach und Fach" zu
bringen. Noch ist die Kraft ausreichend, gute Arbeit zu leisten und die
Mühen des Jahres zu einem guten Ergebnis zu bringen.
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